Herzhafter Kuchen aus Italien ist schnell gemacht und unglaublich saftig

Herzhafter Kuchen aus Italien ist schnell gemacht und unglaublich saftig

In der italienischen Küche gibt es eine bemerkenswerte Tradition herzhafter Kuchen, die weit über die bekannte Pizza hinausgeht. Der torta salata (herzhafter Kuchen) erobert seit Jahren die Herzen von Hobköchen weltweit. Diese rustikale Spezialität vereint mediterrane Aromen mit einer unwiderstehlich saftigen Textur und lässt sich erstaunlich schnell zubereiten. Ob als Hauptgericht, Beilage oder für das Buffet, dieser italienische Kuchen begeistert durch seine Vielseitigkeit und seinen authentischen Geschmack. Die Zubereitung erfordert keine professionellen Kenntnisse und gelingt auch Anfängern mühelos.

20

40

facile

€€

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Vorbereitung der Backform

Den Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Die Kastenform mit Backpapier auslegen oder mit etwas Olivenöl einfetten und leicht bemehlen. Diese Vorbereitung verhindert, dass der Kuchen später am Boden kleben bleibt und erleichtert das spätere Herauslösen erheblich.

2.

Das Mehl mit dem Backpulver, Salz, Oregano und Basilikum in einer großen Rührschüssel vermischen. Diese trockenen Zutaten bilden die Grundlage für die luftige Struktur des Kuchens. Das Backpulver sorgt dafür, dass der Teig schön aufgeht und eine lockere Konsistenz erhält.

3.

In einer separaten Schüssel die Eier mit dem Olivenöl kräftig verquirlen, bis eine homogene Masse entsteht. Den Ricotta hinzufügen und mit einem Schneebesen glatt rühren. Diese Mischung verleiht dem Kuchen seine charakteristische Saftigkeit und cremige Textur.

4.

Die flüssige Eier-Ricotta-Mischung zur Mehlmischung geben und mit einem Holzlöffel vorsichtig unterrühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Es reicht, wenn alle Zutaten gerade eben miteinander verbunden sind. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung.

5.

Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Die Oliven ebenfalls klein schneiden. Tomaten, Oliven, geriebenen Parmesan und Pinienkerne zum Teig geben und vorsichtig unterheben. Diese Zutaten sorgen für den intensiven mediterranen Geschmack.

6.

Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und die Oberfläche mit einem Teigschaber glatt streichen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 40 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Oberfläche mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu dunkel wird.

7.

Mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen. Wenn kein Teig mehr am Stäbchen haften bleibt, ist der Kuchen fertig. Falls noch feuchter Teig am Stäbchen klebt, weitere 5 bis 10 Minuten backen und erneut prüfen.

8.

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen. Anschließend vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Der Kuchen lässt sich warm oder kalt servieren und schmeckt beides hervorragend.

Charlotte Morgenstern

Tipp vom Chefkoch

Für eine noch saftigere Variante können Sie zusätzlich 2 Esslöffel Tomatenmark in die flüssige Basis einrühren. Dies intensiviert auch den Tomatengeschmack deutlich. Der Kuchen lässt sich hervorragend vorbereiten und hält sich im Kühlschrank gut verschlossen bis zu 3 Tage. Vor dem Servieren können Sie ihn bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen. Experimentieren Sie gerne mit weiteren Zutaten wie getrockneten Paprika, Kapern oder verschiedenen Käsesorten. Die Pinienkerne können Sie vorab in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, das verstärkt ihr nussiges Aroma erheblich.

Perfekte Weinbegleitung

Zu diesem herzhaften italienischen Kuchen passt ein trockener Weißwein aus Italien ausgezeichnet. Ein Verdicchio dei Castelli di Jesi aus den Marken harmoniert wunderbar mit den mediterranen Aromen. Alternativ empfiehlt sich ein Soave Classico aus Venetien, dessen frische Säure die Saftigkeit des Kuchens perfekt ergänzt. Für Rotweinliebhaber ist ein leichter Valpolicella eine hervorragende Wahl, der die Tomatennoten aufgreift ohne den Kuchen zu dominieren. Bei einer sommerlichen Gelegenheit passt auch ein gut gekühlter Prosecco, dessen Perlage die reichhaltigen Aromen erfrischt.

Zusätzliche Info

Der torta salata hat seine Wurzeln in der italienischen Hausmannskost und wurde traditionell als Resteverwertung kreiert. Italienische Hausfrauen nutzten übrig gebliebenes Gemüse, Käse und Wurstwaren, um nahrhafte Kuchen für die Familie zu backen. Besonders in der Region Ligurien und der Emilia-Romagna hat diese Tradition eine lange Geschichte. Die bekannteste Variante ist die torta pasqualina, ein Osterkuchen mit Spinat und Eiern. Im Gegensatz zu französischen Quiches verwendet die italienische Version oft Ricotta statt Sahne, was den Kuchen leichter und bekömmlicher macht. In modernen italienischen Haushalten ist der herzhafte Kuchen ein beliebtes Gericht für Picknicks, Buffets und schnelle Abendessen. Die Vielseitigkeit erlaubt unzählige Variationen je nach Saison und regionalen Vorlieben.

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